Mit einem Feuer beginnt diese Reise und am Ende reisen wir wieder zum Feuer hin. Wir haben Agnihotra für uns entdeckt! Zwischendurch ein Kurzbesuch in Heidelberg für einen Workshop von Thomas und wir schauen uns in Freiburg eine Gemeinschaft an – und erkennen schnell, dass diese Gemeinschaft nichts für uns ist.

Homa-Hof und das Agnihotra

Durch eine Nachricht einer Freilernerin kamen wir auf den Homa Hof Heiligenberg. Dort wird seit vielen Jahren Agnihotra, ein Feuerritual durchgeführt. Neugierig fragten wir an, ob wir mal kommen könnten. Und wir durften.

Ein ganz besonderer Hof. Alle Menschen dort waren sehr freundlich, respektvoll und herzlich. Wirklich alle! Wir erlebten dort eine ganz einzigartige Energie, eine Ruhe, Stille und Verbundenheit.

In vielen Gesprächen erfuhren wir mehr über die Menschen und deren Lebenswege zum Agnihotra. Manche Menschen zogen von sehr weit weg in die Umgebung des Homa Hofes. Manche Menschen gaben ihre Partnerschaft dafür auf oder nehmen lange Wege zu ihren Kindern und Enkeln in Kauf.

Auf dem Hof gibt es viel Liebe zum Detail!

Sonia und mich beeindruckte, wie die Menschen miteinander und mit uns umgehen. Viele praktizieren Agnihotra seit 20, 30 und 40 Jahren. Es wirkt von außen sehr einfach, und entfaltet doch eine schwer beschreibbare Wirkung. Für Thomas ist es wie ein Ankommen, ein Ankommen bei sich, im Einklang mit der Welt.

An einer Feier durften die Kinder dank Susanne ebenfalls das Feuerritual mitmachen. Für Marie und Merlin ein großes Erlebnis. Danke Susanne, für diese Möglichkeit.

Mehrfach begleiteten wir das Agnihotra, und spürten die Wirkung des Feuerrituals. Das hat uns so begeistert, dass wir unbedingt wiederkommen wollen, um mehr darüber zu erfahren.

Durch Zufall entdeckten wir dort einen herrlichen Biomarkt. Direkt von Naturata betrieben, in Überlingen, in der Nähe der Waldorfschule. Das Gebäude wirkt anthoposophisch, ein nettes Cafe ist angeschlossen und es gibt zahlreiche Bücher. Ein toller Ort zum Einkaufen und Verweilen.

Gemeinsames Agnihotra bei Sonnenuntergang, Marie mittendrin!

Eine Nacht im Glottertal

Eine Nacht verbrachten wir dank Landvergnügen im Glottertal. Am nächsten Nachmittag wollten wir den ersten Kontakt zu einer Gemeinschaft bei Freiburg herstellen. Wir trafen Mareike, Nina und Sebastian (und deren Kinder). Bei Regen erkundeten wir mit Mareike das Grundstück, das die Gemeinschaft zusammen gekauft hatte. Ein herrliches Stück Land. Mareike zeigte uns das ganze Gelände und die Zeit verging wie im Fluge.

Später trafen wir Nina und Sebastian bei ihnen zu Hause. Wir unterhielten uns herrlich und kurzweilig und beschlossen den Abend mit Pizza. Das fühlte sich für uns richtig gut an. Wir waren gespannt wie es weiter gehen würde.

Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Heidelberg. Thomas hatte einen Workshop in der Nähe und Sonia wollte Karolin, unsere Hebamme treffen.

Zwischenhalt in Oberkirch

Um den Weg von Freiburg nach Heidelberg zu verkürzen, legten wir einen Zwischenhalt in Oberkirch ein. Bei Frau und Herr Müller waren wir in 2019 bereits. Sie betreiben einen Obsthof und haben sehr leckeren Apfelsaft. In der Nähe gibt es dazu noch einen tollen Waldspielplatz und nach Straßburg ist es ebenfalls nicht weit. Wieder zwei schöne Tage in Oberkirch.

Momo geht ihren Weg ...

Kurzbesuch in Heidelberg

Im QuerBeet verbrachten wir wieder einmal herrliche Tage. Unterhielten uns immer wieder mit Martina, die den Hof betreibt und genossen das Treffen von Freunden aus der Gegend. Liebe Lea mit Maleika und Olivia, liebe Anja mit Rainer, Ella, Lilly und Lotte, liebe Karolin (unsere Lieblings-Hebamme), maman chérie, Danke und Merci für unsere Begegnungen.

Einmal fuhren wir mit dem Fahrrad in die Altstadt. Was für eine große Radtour für Marie, die mit dem eigenen Rad unterwegs war! Wir besuchten den Wasserspielplatz am Neckar und aßen zum Abschied Bio-Eis in der Weststadt.

Doch auch diese Tage in Heidelberg neigten sich wieder dem Ende zu. Zwischenzeitlich hatte sich die Gemeinschaft aus Freiburg gemeldet und wir vereinbarten ein weiteres Treffen. So fuhren wir wieder nach Freiburg. Thomas hatte damals bereits ein „komisches“ Gefühl, es fühlte sich nicht stimmig an. Woher das kam, erfuhren wir erst später …

Unser Stellplatz war wieder bei Jutta und Adrian (siehe Reisebegleiterbrief Nr. 11). Worauf sich Sonia und ich sehr freuten, weil das letzte Treffen zu kurz war und wir nun etwas mehr Zeit hatten.

Erinnerung an vergangene Tage am Wasserspielplatz!

Doch auch diese Tage in Heidelberg neigten sich wieder dem Ende zu. Zwischenzeitlich hatte sich die Gemeinschaft aus Freiburg gemeldet und wir vereinbarten ein weiteres Treffen. So fuhren wir wieder nach Freiburg. Thomas hatte damals bereits ein „komisches“ Gefühl, es fühlte sich nicht stimmig an. Woher das kam, erfuhren wir erst später …

Unser Stellplatz war wieder bei Jutta und Adrian (siehe Reisebegleiterbrief Nr. 11). Worauf sich Sonia und ich sehr freuten, weil das letzte Treffen zu kurz war und wir nun etwas mehr Zeit hatten.

Es ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

Waldkirch und die Entscheidung gegen die Gemeinschaft

Bei Jutta und Adrian wurden wir wieder sehr herzlich begrüßt. Dieses Mal war Anne Mia, ihre jüngste Tochter, ebenfalls da, so dass wir sie auch näher kennenlernen durften.

Am ersten Abend bekam Sonia eine Sitzung von Jutta zum Immuntraining, was sie sehr genoß. Die Wirkung ist erstaunlich, auch wenn die Methode mit Schablonen auf den ersten Blick merkwürdig aussieht. Sie wirkt. Wir sind sehr dankbar, dass wir Jutta und das Immuntraining kennengelernt haben!

Der Besuch bei der Gemeinschaft war leider nicht so toll. Es lag eine merkwürdige Stimmung über dem Treffen, die wir uns am Anfang nicht erklären konnten. Es war nett, aber nicht herzlich. Es war offen, aber nicht einladend. Es war kommunikativ, aber nicht begegnend. Später erfuhren wir, dass sich die Gemeinschaft erst ein paar Tage vorher von einer anderen Familie getrennt hatte und dies sicherlich noch nachwirkte.

Doch für uns war klar, dass dies nicht zu uns passt. Zumal in dieser Gemeinschaft alle ein anderes Lebensmodell als wir gewählt haben. Das ist keine Basis für eine gemeinsame Zukunft. So geht unsere Reise weiter.

Besonders schön bei unserem Besuch war der Austausch mit Anne Mia. Durch ihre freundliche, offene und herzliche Art und Weise, haben die Kinder sie ins Herz geschlossen. Sie zeigte uns tolle Einkaufsquellen, backte Holunderwaffeln mit uns, baute den „Pool“ für die Kinder auf und bereitet mit uns die Pizza zu. Wir alle haben die Zeit mit ihr sehr genossen.

Lebt frei, wild und ausgelassen!

Zu unserer freudigen Überraschung kam am Donnerstag-Abend Lea, Anne-Mias große Schwester, aus Hannover vorbei. Wir kennen sie vom Lindenhof in Wutöschingen und freuten uns sehr, dass sie nun ebenfalls da war – wenn auch nur für einen Tag. Am Abend saßen Anne Mia, Lea und Thomas noch im Garten und genossen den lauen Sommerabend.

Die Tage bei Freiburg nutzten wir für einen Besuch in Frankreich und am Kaiserstuhl. Auch Emmendingen und unseren Lieblingsbioladen dort besuchten wir wieder. Es ist eine sehr schöne Gegend. Sie gefällt uns sehr. Einmal unternahmen wir eine große Fahrradtour und Marie fuhr super mit. Zum Abschluß ‹kneippten› wir!

Besonders genossen wir die Erdbeeren von Buchholz. Wir waren zur richtigen Erdbeer-Zeit hier. Selten haben wir so leckere Erdbeeren gegessen. So waren wir fast täglich am Erdbeerstand. Erdbeereis, Erdbeeren mit Sahne, Erdbeeren pur, Erdbeeren ohne Ende …

Merlin kneippte ebenso wie Sonia, Thomas und auch Momo

Bei unserem gemeinsamen Essen am Sonntag, backte Adrian noch eine Apfelweihe. Sehr lecker und da die Pizza davor bereits sehr lecker war, waren wir danach richtig satt! Nochmals vielen Dank an Jutta, Adrian, Lea und Anne Mia, für die tolle Zeit bei und mit euch!

Am Montag fuhren wir dann weiter, zumindest wollten wir das. Aber der Mover von Emma funktionierte nicht. Er bewegt den Wohnwagen unabhängig vom Auto, was bei engen Stellplätzen unabdingbar ist. Somit kamen wir nicht vom Fleck. Der Kundendienst von Trauma wollte in 1 bis 2 Wochen vorbei schauen. Das lies Thomas keine Ruhe und kurz bevor er aufgeben wollte, geschah das unmögliche, er sprang wieder an.

Damit war der Weg frei für unsere Anreise zum Homa-Hof, wo am Samstag ein Seminar zum Agnihotra statt fand.

Der ‹Fuhrpark› bei Jutta und Adrian

Sonias Zwischenfazit

In den letzten Wochen hat mich besonders das Gemeinschaftsthema beschäftigt. Tom und ich befassen uns ja schon seit einiger Zeit mit diesem Thema. Wir haben verschiedene Gemeinschaften besucht und waren zeitweise Teil von Gruppen in Gemeinschaftsprozessen. Durch diese Erfahrungen haben Tom und ich für uns festgestellt, dass wir uns Gemeinschaft eher im Sinne einer guten Nachbarschaft mit gemeinsamen Gemeinschaftsflächen vorstellen können. Und das im kleinen Rahmen.

Die oben erwähnte Freiburger Gemeinschaft soll einmal aus 8 Parteien bestehen. Für uns die maximale Größe. Vieles sprach für die Gruppe: die wunderschöne Landschaft, das herrliche Grundstück, die guten Schulen in der Nähe, die netten Menschen, das Konzept… und dennoch war es schlussendlich nicht stimmig für uns. Wirklich schade! Da kommt in mir unweigerlich die Frage auf: „Ist Gemeinschaft am Ende doch nichts für uns?“ „Sind wir zu verschieden um in ein solches Konzept zu passen?“ Unsere weitere Reise wird es vermutlich zeigen.

Ein weiterer Punkt, der mich in dieser Zeit beschäftigte, war die Wirkung vom Immuntraining, dass ich bei Jutta erhielt. Sie empfahl mir zwei Schablonen, die ich am Körper tragen und nachts dann unter das Bett legen sollte. Seitdem habe ich das Gefühl, dass einige Schichten emotionaler Ballast von mir abgefallen sind und ich wieder klarer sehen und fühlen kann. Sehr beeindruckend! Wer sich für ein solches Training interessiert, kann gerne auf Juttas Homepage gehen oder sie auch selbst kontaktieren.

Und wieder sind wir um einige Erfahrungen reicher. Wir durften sehr nette und inspirierende Menschen kennenlernen oder unsere bereits bestehenden Bekanntschaften vertiefen. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeiten, die sich durch unsere Reise eröffnen!

Thomas‘ Zwischenfazit

Mit Agnihotra habe ich etwas wunderbares entdeckt. Es ist mit dem Stand unserer heutigen Wissenschaft sogar messbar, nur leider kann es die Wissenschaft noch nicht erklären. Für mich ein großes Geschenk unserer Reise. Doch nicht nur das Agnihotra bereichert mein Leben, auch die Begegnungen auf dem Homa-Hof waren wundervoll. Wie ein kleines Dorf, viele Begegnungen, tiefe Gespräche, Momente des Seins. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Agnihotris für die tolle Zeit bei euch!

Das Treffen mit den Menschen der Gemeinschaft war beim ersten Mal unglaublich schön, beim zweiten Mal ernüchternd. Gut das wir es zu so einem frühen Zeitpunkt geklärt haben. Und ich lerne mehr auf meine innere Stimme zu achten, die bereits bei Ankündigung des zweiten Treffens Alarm geschlagen hat, was ich jedoch nicht näher verfolgte.

Reich beschenkt hat mich der Besuch bei Jutta, Adrian, Lea und Anne-Mia. Was für ein tolle Familie, was für eine schöne gemeinsame Zeit. Morgens mit Jutta im Garten sitzen, Tee trinken; mit Lea und Anne-Mia Abends zusammen sitzen oder mit Adrian in der Werkstatt plaudern. Herz, was willst Du mehr!

Stellplätze dieser Etappe

Homa-Hof


http://www.homa-hof-heiligenberg.de
Homa-Hof Heiligenberg, Oberhaslach 6, 88633 Heiligenberg, Deutschland


Hofladen Quer Beet

http://www.hofladen-querbeet.de
Kirchheimer Hof 5, 69124 Heidelberg, Deutschland

Karte der besuchten Orte und Menschen

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