Dieses Mal nehmen wir euch wieder mit auf den Homa-Hof, zum Agnihotra. Der danach geplante Stellplatz war vor Ort zu gefährlich, so dass wir weiter fuhren. Glücklicherweise landeten wir auf einer wundervollen Wiese mit herrlichem Blick ins Allgäu. Dort wurde Marie krank, wir erlebten ein Unwetter mit Blitzen und Hagel, und gaben unsere Emma für 5 Tage zur Reparatur.

Zurück auf dem Homa-Hof

Kurz nach 19 Uhr kamen wir glücklich am Homa Hof an (erster Besuch siehe Reisebegleiter Brief Nr. 13). Sogleich begrüßte uns Isabella und wir fühlten uns sofort wie daheim. Den Abend beschloss Thomas mit einem Agnihotra, welches von Elke und Isabella durchgeführt wurde. Ein unglaublicher Sonnenuntergang begleitete dieses Ritual.

In aller Stille begann der nächste Tag bei Sonnenaufgang mit einem Agnihotra. Am Brunnen praktizierte Thomas sein Qigong und später starteten wir voller Energie in den neuen Tag. Wir wollten später noch Annemarie treffen, die vor vielen, vielen Jahren eine Praktikantin von Thomas bei Merck war – und heute mit einem kleinen Baby Fynn in der Schweiz lebt.

Wir trafen uns in Kreuzlingen und es war ein herrlicher Nachmittag. Die Kinder im Wasser, auf dem großen Turm und am Ende am Tisch mit sehr leckerem Eis. Danke liebe Annemarie, dass wir die Zeit mit Dir teilen konnten. Annemarie hat eine sehr respektvolle und liebevolle Art und Weise mit Kindern umzugehen. Das tat uns allen richtig gut. Im Laufe des Gesprächs sagte sie diesen wundervollen Satz:

»Was Familie ist, bestimmt das Herz, nicht das Blut.«
Annemarie

Fähre, Pizza und Eis

Auf der Heimfahrt nahmen wir zum ersten Mal eine Fähre. Von Konstanz nach Meersburg. Es war für uns alle herrlich. Oben auf dem Schiff zu sitzen und die Fahrt zu genießen.
Leuchtende Kinderaugen!

In Meersburg folgten wir der Empfehlung von Thomas‘ Schwester Marion und kehrten in das Ristorante Fährhaus ein. Mit Blick auf den Bodensee, strahlendem Sonnenschein und warmen Sommertemperaturen schmeckte das Essen dort sogar noch besser! Und weil es gar so schön war, gab es zum Nachtisch nochmals Eis.

Kurz vor 21 Uhr kamen wir dann wieder am Homa-Hof an. Gerade noch rechtzeitig, um das Agnihotra mitzuerleben. Marie ging mit und gemeinsam mit Isabella genossen wir den Sonnenuntergang.

Was für ein schöner Tag!

Unser Blick vom Tisch auf den Bodensee

Wunderbare Begegnungen auf dem Homa-Hof

Unsere Zeit auf dem Homa Hof war einfach schön. Wir halfen beim Zwiebel sortieren, beim Kompost verteilen, beim Holz stapeln, saßen in entspannter Tee-Runde, genossen die herrlichen Karotten und erlebten viele tolle Gespräche und Begegnungen.

Wie die mit Günther, der folgenden Satz sagte, der so viel Wahrheit enthält.

»Wahre Meister sind leise.«

Günther

Oder die Begegnung mit Jutta, die herrlichen Tee zubereitete. Aus Wasserminze und Zitronenmelisse (wahrscheinlich Verhältnis 5 zu 1) aus dem Garten von Erika. Oder die Gespräche mit Inge, Beate, Gertrude, Elke, Isabella, Sigrun, Jürgen, Stephan, Andreas, und und und …

Inge schenkte uns ein Buch mit dem Titel „Mandalin“. Eine herrliche Geschichte über das Leben und den Lebensweg.

Sonia und ich fühlen uns reich beschenkt durch den Aufenthalt auf diesem Hof. Ihn umgibt eine ganz besondere Energie. Dort wirken besonders angenehme Menschen und wir spüren dort, dass dies alles nur durch die Gemeinschaft aller möglich ist.

Ein herrlicher Kräutergarten auf dem Homa-Hof

Familie, Freunde und Freilerner

Neben Annemarie trafen wir in diesen Tag weitere Menschen. Wir trafen Antonie mit ihren Sohn Erik. Sie sind dem Freilernen sehr offen eingestellt. Marie, Merlin und Momo waren von dem Trampolin begeistert, dass schräg im Garten angebracht war. Sie haben so viel Freude gehabt, so viel gelacht. Herrlich. Die gemeinsamen versuche Ton zu formen scheiterten im Anschluss… der Ton wurde und wurde nicht weicher!

Zum Freitag rief noch Thomas’ Schwester Marion an. Sie hatte kurzfristig früher Feierabend und so konnten wir sie wiedersehen. In ihrem Garten plantschten die Kinder im Pool und hatten so viel Spaß und Freude. Es gab sogar kleine Wellen, was den Eifer noch mehr weckte. Am schönsten war es, als alle im Pool waren und Marion zeigte, wie man auf den Wasserkissen reitet. Einfach herrlich.

Zum Abschluss wurde noch gegrillt und da das Essen bei Marion jedes Mal sehr lecker ist, wurden wir auch hier wieder verwöhnt. Die Kinder halfen beim Schnippeln und Schneiden und Tisch decken … Wehe, wenn sie mal nicht helfen dürfen. Danke liebe Marion, für diese Begegnung.

Wasserspaß pur!

Das Basis-Seminar zum Agnihotra und Abschied

Am Samstag fand das Basis-Seminar zum Agnihotra statt. Zeitgleich organisierte Susanne ein Kinder Agnihotra-Seminar. Was die Eltern sehr entlastete. Jürgen und Stephan erklärten die Hintergründe und Wirkungen von Agnihotra, sowie die Vorgehensweise selbst. Anschließend durfte jeder selbst Hand anlegen. Sehr beeindruckend, so viele Feuer auf einmal zu sehen.

Zum Sonnenuntergang war dann für Thomas das erste Mal die Gelegenheit selbst ein Agnihotra zu machen. Was für ein gelungener Tag!

Am nächsten Tag verließen wir dann schweren Herzens den Homa-Hof… unsere Reise geht weiter. Sehr gefreut haben wir uns über das Abschiedsgeschenk vom Hof. Kuhdung für das Agnihotra und den leckersten Honig, den wir kennen. Danke liebe Agnihotris, wir kommen wieder, keine Frage!

Eine ganz besondere Energie!

Unerwarteter Stellplatzwechsel

Unsere Reise führte uns ins Allgäu, ins West-Allgäu zum Artemisia-Hof. Dort wollten wir Brunchen und dann noch ein paar Tage stehen. Der Brunch war sehr lecker, frisch, biologisch und ausreichend. Mit 25 Euro pro Person jedoch etwas happig, zumal später nicht mehr nachgefüllt wurde.

Der Garten mutet wundervoll an. Der Hof bietet einen super gemütlichen Bücherladen und wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Generell ist dieser Hof ein Ort zum Wohlfühlen.

Der Stellplatz erwies sich als ein Parkplatz an der Straße. Das war uns für die Kinder zu gefährlich und wir entschieden uns, kurzfristig doch weiter zu fahren, um an einen anderen Ort zu stehen.

Unser Stellplatz auf einem Parkplatz direkt an der Straße

Dank Landvergnügen fanden wir in der Nähe den Biohof Kohler. Auf einer großen Wiese suchten wir uns einen schönen Platz aus und genossen die Ruhe und den Blick auf die Alpen. Unsere Gastgeber Hanna und Martin waren super nett. Sie bieten einen 24-h Selbstbedienungskiosk an und kümmerten sich toll um unsere Anliegen. Besonders lecker war der Jogurt vom Hof.

Auf diesem Stellplatz praktizierten wir alle gemeinsam mehrfach das Agnihotra. Ein wundervolles Ritual für die ganze Familie!

Familien-Ritual, wenn noch alle wach sind.

Unwetter und ein folgenreicher Sturz

Der neue Stellplatz war sehr schön, doch das Wetter war leider teilweise sehr nebelig, windig und regnerisch. Zum Glück ist unsere Emma sehr mollig und trocken. Doch mit drei kleinen Kindern, ist auf die Dauer sehr wenig Platz zum spielen. So waren wir froh, dass wir zu Gina und Kilian fuhren. Ebenfalls Menschen, die wir über das Freilernen kennengelernt hatten.

Auf deren Hof gibt es einen Gemeinschaftsgarten, auf dem wir uns trafen. Eine tolle Schaukel, ein Trampolin und ein herrliches Spielparadies für Kinder. Dort lernten wir auch die Pflanze Karde kennen, die sehr bitter schmeckt, jedoch bei Borreliose helfen soll. Wir haben mal einen Tee daraus gemacht und der schmeckte sogar lecker.

Sie schmeckt sehr bitter, die Karde!

Leider stürzte Momo von der Schaukel und humpelte. So dass wir am nächsten Morgen kurzfristig zur Osteopathin in die nächste Großstadt fuhren. Sie hatte uns einen abgesagten Termin angeboten, den wir gleich wahrnahmen. Es stellte sich heraus, dass unsere Sorgen unberechtigt waren. Die Osteopathin behandelte Momo kurz und in den folgenden Tagen wurde es täglich besser.

Eines Nachmittags entdeckten wir auf der Karten App von Thomas eine Topinambur Manufaktur in der Nähe und fuhren hin. Frau Lindt empfing uns sehr herzlich und wir kamen ins Gespräch. Sie waren am Wochenende im Bayrischen Fernsehen und der Server ihres Shops war daraufhin zusammengebrochen. Wir kauften Topinambur-Kräcker und Tee, beides sehr lecker!

Ein wunderschöner Ort, die Topinambur Manufaktur.

Marie ist krank

Dafür ging es Marie jeden Tag schlechter: Fieber, Müdigkeit und Bauchweh begleiteten sie. Sie ging unglaublich früh ins Bett, aß kaum und schlief viel. Dadurch konnten wir leider eine Freundin aus Heidelberger Zeiten nicht besuchen, die jetzt in Lindau lebt. Schade, wir hätten Andrea gerne besucht.

So verbrachten wir mehr Zeit auf dem Stellplatz und lernten Pia, Philipp mit Lea und Loris kennen. Sie fahren für 3 Monate mit Gustav und ihrem Hund Noah durch Deutschland. Marie und Lea spielten dann gleich so gut wie es für Marie ging. Wir backten Pizza, lernten Johanna und Jochen mit ihren Kindern kennen, waren im Stall bei den Kühen und genossen das Sein.

Leben!

Kurz vor unserer Abreise gab es ein weiteres Unwetter. Dieses Mal mit Hagel, Blitz und Donner. Im Wohnwagen erleben wir es immer sehr intensiv: er wackelt, der Regen klatscht, die Blitze erhellen die Nacht zum Tag. Doch alles verlief ohne Probleme. Die Kinder schliefen weiter und das Unwetter zog vorüber.

Marie wurde wieder gesund, Dank unserem tollen Kinderarzt Michael Friedl. Zwei Globoli, und Marie war wie ausgewechselt. Und wir unternahmen noch einen Ausflug nach Ravensburg.

Am Sonntag führte uns unser Weg nach Sulzemoos, zur Reparatur von Emma, die am Montag begann.

Reparaturen im und am Wohnwagen

Mit unserer Emma haben wir großes Glück. Ein toller Wohnwagen, der super praktisch konzipiert wurde. So dass wir selbst bei Regen und Kälte eine gute Zeit im Wohnwagen verbringen können. Doch ein paar Kinderkrankheiten hat sie noch.

Am großen Bett hinten gab es immer wieder Probleme mit einer Schranktüre. Seit kurzem waren nun auch zwei weitere Schranktüren davon betroffen. Thomas verzweifelte fast daran, weil es keinen Weg zu geben schien, die geschlossenen Türen zu öffnen. An einem Morgen unternahm er letzte Versuche, es doch irgendwie zu öffnen. Als er fast aufgeben wollte, gelang es. Jetzt schließen die Türen wieder und lassen sich gut öffnen.

Um unser defektes Heck zu reparieren (siehe Unfall im Reisebegleiterbrief Nr. 4), planten wir zur Werkstatt zu fahren. Doch gibt es neben dem Heck noch andere Kleinigkeiten, die wir am Wohnwagen reklamierten und die behoben werden sollen. In dieser geplanten Reparaturwoche werden wir dann keinen Wohnwagen haben, sondern werden für fünf Tage am Kochelsee in einer Ferienwohnung leben.

So war es in dieser Hinsicht „ein Glück“, dass eine Markisenstangenhalterung brach. Ein Glück deshalb, weil sie somit gleich nächste Woche repariert werden kann. Wäre es zwei Wochen später passiert, hätte es unsere ganze Reise wieder durcheinander gebracht.

Über Sulzemoos und die 5-Tage in einer Ferienwohnung gibt es mehr im nächsten Reisebegleiter-Brief!

Schweren Herzens verlassen wir unsere Emma für 5 Tage

Thomas Zwischenfazit

Ich frage mich, warum ich so viele Jahre nichts von Agnihotra gewußt habe. Was für ein schönes und wirkungsvolles Ritual!

Das Unwetter haben Sonia und ich, die Kinder schliefen, im dunklen Wohnwagen erlebt. Es war richtig schön, so zu zweit, draußen Unwetter, der Wohnwagen schaukelt leicht, der Wind peitscht direkt nebenan …

Besonders genoß ich die Begegnungen mit anderen Menschen, sei es auf dem Homa-Hof, auf unseren Ausflügen oder beim Einkaufen. Ein großes Geschenk für mich ist es, dass ich langjährige Freunde wiedersehen kann.

Und ich freue mich, wenn wir unsere Emma wieder haben!

Sonias Zwischenfazit

Unseren zweiten Aufenthalt auf dem Homa Hof konnte ich ganz anders genießen als den Ersten. Mich beeindruckt dort vor allem die Herzensgüte und Demut der Menschen. Sie geben nicht an, müssen nicht groß über spirituelle Erlebnisse berichten, sondern leben einfach einen friedlichen und herzlichen Alltag vor. Die Gespräche mit Isabella, Gertrude, Irmela, Beate, Inge H. und Elke fand ich sehr inspirierend. Vielen Dank an jede von euch, für eure Offenheit. Susanne hatte eine sehr beeindruckende Art mit den Kindern umzugehen. Sie nahm sie ernst und ließ sie ihre Erfahrung mit dem Feuer machen. Ganz toll!

Zur Zeit gefällt mit unser Leben im Wohnwagen so gut, dass ich ewig weiter machen könnte. Ich bin mal wieder von der Schönheit unseres Landes gefesselt. Aufzustehen mit dem Blick auf schneebedeckte Berge, weite Wiesen und einfach nur Natur tut meiner Seele einfach gut. Was für ein Luxus!

Schließlich war ich erstaunt, wie schwer mir der vorläufige Abschied von Emma gefallen ist! Ich kann es schon kaum erwarten, wieder mit ihr im gewohnten Rhythmus weiterzureisen.

Stellplätze dieser Etappe

Bio Hof Kohler


http://www.biohof-kohler.de
Wolfertshofen 1, Heimenkirch, Deutschland


Homa-Hof

http://www.homa-hof-heiligenberg.de
Homa-Hof Heiligenberg, Oberhaslach 6, 88633 Heiligenberg, Deutschland

Sulzemoos


Sulzemoos, Deutschland

Karte der besuchten Orte und Menschen

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